Die 53.000 Einwohner Stadt Rotorua, die in Mitten der Nordinsel liegt, ist vor allem für ihre geothermischen und vulkanischen Aktivitäten bekannt. Unmittelbar am Stadtzentrum gelegen, befindet sich der Rotorua See. Läuft man an seinem Ufer entlang, trifft man immer wieder auf heiße, giftige Schwefeldämpfe und blubbernde Pfützen. Die Bilder im Anhang verdeutlichen wie lebensfeindlich und unwirklich dieser Ort in Rotorua eigentlich ist. Es ähnelt dem Berühmten Tanz auf dem Vulkan und dennoch schaffen es bspw. Vögel am Rande der schwefligen Pfützen zu nisten.
Die Herkunft des Namens der Stadt ist dagegen eher unspektakulär. Die Maori (Neuseelands erste Einwander*innen) hatten einst den See des heutigen Rotorua entdeckt. Es war der zweite den sie entdeckt hatten und daher nannten sie ihn und die Siedlung rotu (See) rua (zwei)=Rotorua. Überhaupt wird man nirgendwo in Neuseeland so viel Maorikultur finden wie hier. Deshalb trägt die Stadt auch den Beinamen Maorihauptstadt oder Kulturhauptstadt Neuseelands. Straßennamen, Klingelschilder aber die Menschen tragen äußerlich die alte und neue Tradition der Maori in sich und dieser Stadt. So kann man für einen Abend sogar die Sprache und Kultur der Maori in einer Vorführung genießen. Ein sehr schmackhaftes, auf Maoritradition basierendes Abendessen ist im Tamaki Maori Village inklusive und wer möchte kann sogar eine Nacht im Maorischlafsaal verbringen. Das Village ist ein unbedingtes Muss wenn man Neuseeland bereist.
Ein weiteres unbedingtes have to do in Rotorua sind natürlich die Kiwi-Vögel. Diese kann man im Rotorua Wildlife-Park besichtigen. Das beste an den 18$ Eintritt ist, dass sie direkt in die Aufzuchtsstation der vom Aussterben bedrohten Kiwis wandern. 96 der dort audgezogenen Vögel konnten 2018 in die freie Wildbahn entlassen werden. Dieses Programm sichert das Überleben der Kiwis zu einem großen Teil. Neben ihnen befinden sich im Park auch andere echte neuseeländische „Vögel“, wie dem Kea z.B. [Achtung: Keine Fotos von den Kiwis, da diese extrem lichtempfindlich sind und daher schon durch ein Handylicht gestört werden könnten!]
Zu guter Letzt kann man eigentlich noch eine Wanderung über den Mount Ngongotaha vornehmen, die wenn man Pesch hat, in einer 24$ Fahrt mit einer Gondel nach oben endet, sollten mal wieder die Wanderwege gesperrt sein. Der Anblick war den Preis keineswegs wert und niemand konnte uns einen echten Grund nennen, warum das Wandern nicht möglich war.
Es geht weiter nach Taupo zu einem wunderschönen See, geformt durch einen Vulkan.
[Base Hostel Taupo 18.1. 21:15 Uhr]































